Ein Mord als Randerscheinung

31. März 2018 0

John Grisham “Das Original”, erschienen im Sommer 2017, ist einer der schwächeren Grishams. Dem Meister geht die Puste aus. Noch immer gut, aber auch deutlich langsamer als viele seiner früheren Romane erzählt, bewegt er sich dieses Mal abseits von Mord, Totschlag und Gerichtssaal. Obwohl – das stimmt nicht ganz, denn ein Mord kommt vor. Eher wie eine unwichtige Randerscheinung spielt Weiterlesen

Eberhofer und das Kaiserschmarrn-Drama

31. März 2018 0

Naja, der Franz, also quasi der Eberhofer Franz, hat seinen Absturz am Ende des achten Bandes der Eberhofer Saga mehr oder weniger glimpflich überstanden. Ganz anders der Birkenberger Rudi. Während der erstens im Krankenhaus liegt und zweitens in der Reha schmollt, ist der Eberhofer Franz schon wieder ganz schön beschäftigt. Denn Niederkaltenkirchen hat sich zu sowas wie dem Sündenpfuhl Oberbayerns Weiterlesen

Was wäre wenn . . . Hitler den Krieg gewonnen hätte

31. März 2018 0

Mit “Vaterland” kam Robert Harris 1992 in Deutschland gar nicht gut an. Er wagte sich an ein Thema, das in Deutschland tabu war, ist. Das Thema “was wäre wenn . . .” was wäre mit Europa, mit der Welt geschehen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Bei Harris ist genau das passiert und Europa, England inklusive, das europäische Russland, Frankreich Weiterlesen

Vorhersehbar. Platt. Phantasielos.

31. März 2018 0

Blutroter Sonntag – da könnte es um einen knalligen Sonnenaufgang gehen. Oder einen romantischen Sonnenuntergang. Aber weit gefehlt. Es handelt sich um einen Krimi mit Mord und Totschlag. Also meint blutrot genau das, was es meinen soll: Blut und rot eben. Und der “Blutrote Sonntag” stellt das Ende einer Wochenserie dar, die mit “Blauer Montag” beginnt, als “Eisiger Dienstag” fortgesetzt Weiterlesen

Ein Museum, das die Atmosphäre seiner Zeit bewahrt

30. März 2018 0

“Es ist ein Museum, in dem die Atmosphäre einer Zeit aufbewahrt wird”, denkt der Dramatiker Otto Lambeck beim Besuch von Ewests Weinstube in der Behrenstraße. Es ist gleichzeitig die beste Charakterisierung, die man für Gabriele Tergits Debütwerk “Käsebier erobert den Kurfürstendamm” finden kann. Tergits Roman erschien 1931 und spielt zwei Jahre vorher. Lassen wir mal “Käsebier”, den Volkssänger in der Weiterlesen

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